Isabell Hiekel

Mitglied des Landtages Brandenburg

Segelfalter (Iphiclides podalirius)
Präsenztag im Lausitzbüro

Internationale Naturausstellung Lieberoser Heide (I.N.A.)

Nachhaltige Regionalentwicklung mit einem Wildnisgebiet im Kern

Die Lieberoser Heide ist als größter russischer Truppenübungsplatz in Ostdeutschland in die Geschichte eingegangen. Durch die eiszeitliche Prägung und spezielle Nutzung ist im Kerngebiet der Lieberoser Heide ein Landschaftsmosaik entstanden, das großräumige Wälder und Vorwälder ebenso aufweist wie ausgedehnte Sandheiden, faszinierende Moore und klare Seen. Hier leben zahlreiche seltene und in ihrem Bestand gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Aufgrund der Munitionsbelastung ist im Kernbereich der militärischen Nutzung ein ca. 3.000 Hektar großes Gebiet ausgewiesen worden, das sich in Obhut der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg zu einem Wildnisgebiet entwickeln soll.  

An den Übergängen der Lieberoser Heide zum Spreewald, zum Schwielochseegebiet, dem Schlaubetal und dem Neißetal  haben sich Lebensräume mit großer biologischer Vielfalt in einer dünn besiedelten  Kulturlandschaft entwickelt. Reizvolle Ortschaften mit interessanter Geschichte und gelebtem Brauchtum bilden einen weiteren Mosaikstein dieser Landschaft, die sowohl für die Natur als auch für die Regionalentwicklung ein hohes Entwicklungspotential aufweist. 

Dieses Gebiet ist die Kulisse für eine Internationale Naturausstellung, die hier von Akteuren in der Region vorbereitet wird. Das Land Brandenburg will hier ein Landesmodellprojekt zur integrierten Entwicklung des ländlichen Raumes etablieren. Ein wichtiger Baustein für die Regionalentwicklung ist das Schloss Lieberose, das nicht nur den Sitz der Ausstellung zur I.N.A. beherbergen, sondern zu einem regionalen Ankerpunkt entwickelt werden soll.

Schloss Lieberose

 

 

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