Pressemitteilung

Waldbrandvorsorge in der Lieberoser Heide intensivieren!

Presseinformation der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag, Potsdam, 12.11.2022

Während einer Tagung des Fördervereins Nationalpark Lieberoser Heide e.V. am vergangenen Samstag in Lieberose wurde von Vertretern aus der Region gefordert, den vorbeugenden Waldbrandschutz in der Lieberoser Heide zu verstärken, um insbesondere die waldnahen Ortschaften zu schützen.

Die Lausitzer Landtagsabgeordnete Isabell Hiekel von Bündnis90/Die Grünen sagt dazu: „Die Waldbrandvorsorge in der Lieberoser Heide muss intensiviert werden. Denn schon im nächsten Sommer könnten hier wieder Waldbrände mit Großschadenslage auftreten, die auch Siedlungen gefährden. Das Land wird deshalb unter anderem in den nächsten zwei Jahren zusätzlich 2 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um Waldwege zu entmunitionieren, was auch der Lieberoser Heide zu Gute kommen soll. Damit soll die Zugänglichkeit des Gebietes für die Feuerwehr verbessert werden, damit entstehende Waldbrände schnell gelöscht werden können, bevor es zur Großschadenslage kommt.

Ich begrüße besonders, dass von Seiten des Landesforstbetriebes gemeinsam mit der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg an der Fortschreibung des Waldbrandschutzkonzeptes gearbeitet wird und hier künftig auch die Bürgerinnen und Bürger vermehrt einbezogen werden sollen. In diesem Kontext unterstütze ich auch die Initiative aus der Region, die Oberförsterei Lieberose zu einem Kompetenzzentrum für Waldbrandvorsorge und Wildnisentwicklung zu entwickeln.“

Hintergrund:

Die Lieberoser Heide stellt mit ihrem ca. 25.000 Hektar großen, fast unzerschnittenem Areal einen besonderen Lebensraum dar, in dem ca. 4000 Hektar als Wildnisflächen ausgewiesen sind, die überwiegend von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg betreut werden. Das Gebiet ist mit seinen fast reinen Kiefernbeständen und der Munitionsbelastung besonders waldbrandgefährdet. Aufgrund des Klimawandels verschärfen sich die Bedingungen hier durch langanhaltende Trockenheit und Temperaturerhöhung. Waldbrandvorsorge ist deshalb hier besonders wichtig. Das Land unterstützt die Waldbesitzer dabei u.a. durch eine neue Förderrichtlinie zur Errichtung von Löschwasserbrunnen.

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