Nachhaltigkeit

Regionalität & Nachhaltigkeit

Natürlich bekennen wir uns zu den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung, wie sie in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie verankert sind. Es gilt darauf hinzuarbeiten, gleichermaßen den Bedürfnissen der heutigen sowie künftiger Generationen gerecht zu werden – in Brandenburg, in Deutschland, in Europa sowie in allen Teilen der Welt – und ihnen ein Leben in voller Entfaltung ihrer Würde zu ermöglichen.

Was ist zu tun? In dieser Legislaturperiode wollen wir die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes überarbeiten und an der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ausrichten. Die Koalition wird den bestehenden Nachhaltigkeitsindex  zu einer regionalisierten Form des Nationalen Wohlstandsindex (NWI) weiterentwickeln und den Nachhaltigkeitsbeirat wieder einrichten.

Nationale Naturlandschaften

Unter der Dachmarke „Nationale Naturlandschaften“ versammeln sich in Brandenburg ein Nationalpark, drei Biosphärenreservate und elf Naturparke. Sie repräsentieren gemeinsam alle Lebensräume und Landschaften Brandenburgs und bilden nicht nur Schwerpunkte des Naturtourismus unseres Landes, sondern auch Modellregionen für eine nachhaltige Entwicklung.

In den Biosphärenreservaten – als Modellregionen für Nachhaltigkeit – steht neben dem Schutz historisch gewachsener Kulturlandschaften die Entwicklung und Erprobung neuer Verfahren ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Landnutzungen im Vordergrund. In den Naturparken soll insbesondere eine dauerhafte umweltgerechte Landnutzung angestrebt und eine nachhaltige Regionalentwicklung gefördert werden. Sie sind auch Orte der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die beim Naturschutzfonds angesiedelte Naturwacht ist ein Partner der Nationalen Naturlandschaften in Sachen Gebietsbetreuung, Monitoring, Besucherlenkung und Umweltbildung.
Während meiner Sommertour 2020 habe ich alle 15 Gebiete besucht, bin mit den Schutzgebietsverwaltungen und ihren Partnern ins Gespräch gekommen und habe mit ihnen über Erfolge und Probleme gesprochen.

Sommertour 2020
“30 Jahre Nationalparkprogramm der DDR”

Das Jubiläum „30 Jahre Nationalparkprogramm DDR“ nahm ich zum Anlass, um auf meiner ersten politischen Sommertour die 15 Nationalen Naturlandschaften in Brandenburg zu besuchen, die die Naturparks, Biosphärenreservate und den Nationalpark Unteres Odertal verkörpern. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie sich die Gebiete zu Modellandschaften für Nachhaltigkeit entwickeln können, welche Herausforderungen es dabei zu meistern gilt und welche Erfolge dabei bereits zu verbuchen sind.
Alle 15 Stationen meiner Sommertour sind hier zu sehen.

Aus dem Parlament

Beschluss vom 17. November 2021

Eine Bioökonomie-Strategie für Brandenburg

Vor dem Hintergrund des Klimawandels un der Übernutzung natürlicher Ressourcen ist ein Wandel hin zu einer biobasierten Wirtschaft notwendig. Der Beschluss beauftragt die Landesregierung 2024 eine Bioökonomie-Strategie vorzulegen bei deren Erarbeitung Wissenschaft, Forschung und der Berufsstand miteinbezogen werden. Zukünftig soll die intersdisziplinäre Forschung in diesem Bereich vorangebracht werden und geprüft werden ob ein Netzwerk mit dem Land Berlin und weiteren nationalen wie internationalen Einrichtungen mit dem Ziel des Wissenstransfers aufgebaut werden kann. Eine Fortführung der Förderung von Seiten des Bundes und der EU ist zu sichern.

Abwasserkläranlage

Beschluss vom 28. Januar 2021

Kalkulierbare und stabile Entsorgungskosten sicherstellen – Nachhaltige Ressourcennutzung durch Phosphorrückgewinnung aus Abwasser und Klärschlamm in Brandenburg unterstützen

Brandenburgs Klärschlamm kann mehr als Kosten produzieren. Statt Phosphor zu importieren, soll geprüft werden wie Phosphor aus unseren eigenen Abwässern rückgewonnen werden kann. Er gilt als wichtiger Düngemittelbestandteil in der Landwirtschaft.

Die Landesregierung wird mit diesem Beschluss beauftragt ein Konzept für die Verwertung und Entsorgung von Klärschlämmen zu erstellen. Weiterhin soll ein Maßnahmenprogramm zur Phosphorrückgewinnung erarbeitet und umgesetzt werden. Pilotanlagen gilt es zu unterstützen und zu begleiten.

Pressemitteilungen

Presseinformation vom 8. September 2021

Statement zum Bioökonomie-Fachgespräch im Umweltausschuss

Die Bioökonomie bezeichnet eine Wirtschaftsweise, die nicht länger auf fossile Rohstoffe, sondern auf biologische Ressourcen und Verfahren setzt. Insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Übernutzung natürlicher Ressourcen ist ein Wandel hin zu einer biobasierten Wirtschaft notwendig. So wird unter Bioökonomie sowohl die Erzeugung, Bereitstellung und Nutzung von biologischen Ressourcen als auch ein nachhaltiges Wirtschaften unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte verstanden. Auch Reststoffe sollen nutzbar gemacht und Rohstoffkreisläufe konsequent geschlossen werden. Dabei sind klima- und umweltschonende Wertschöpfungsketten von großer Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes.

Presseinformation vom 24. März 2021

„Made in Brandenburg“: Mit Qualitätszeichen und Dialog zu besserer regionaler Wertschöpfung

Die regionale Wertschöpfung in der Land- und Verarbeitungswirtschaft fördern: Das will ein aktueller Antrag der Koalitionsfraktionen, der heute einstimmig vom Landtag beschlossen wurde.

Dazu sagt die agrarpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion Isabell Hiekel: „Wir wollen unseren Landwirtschafts- und Verarbeitungsbetrieben Planungssicherheit und Zukunftsperspektive geben und gleichzeitig die tiefe Lücke zwischen Angebot und Nachfrage an gesunden, regional erzeugten Lebensmitteln in der Hauptstadtregion schließen ….

Presseinformation vom 30. Oktober 2020

Tag der Direktvermarktung: Regionale Wertschöpfung stärken

Die Brandenburger Obst- und Gemüsebauern und -bäuerinnen müssen Klimaanpassungsstrategien entwickeln, damit sie auch in Zukunft gute Ernten einbringen können. Die Müncheberger Obstbauversuchsanstalt kann wertvolle Beratung hinsichtlich geeigneter Sorten leisten. Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Nachfolge der Leitung der Obstbauversuchsstation zu sichern.