I.N.A. Lieberoser Heide

Nachhaltige Regionalentwicklung mit einem Wildnisgebiet im Kern

Die Lieberoser Heide ist als größter russischer Truppenübungsplatz in Ostdeutschland in die Geschichte eingegangen. Durch die eiszeitliche Prägung und spezielle Nutzung ist im Kerngebiet der Lieberoser Heide ein Landschaftsmosaik entstanden, das großräumige Wälder und Vorwälder ebenso aufweist wie ausgedehnte Sandheiden, faszinierende Moore und klare Seen. Hier leben zahlreiche seltene und in ihrem Bestand gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Aufgrund der Munitionsbelastung ist im Kernbereich der militärischen Nutzung ein ca. 3.000 Hektar großes Gebiet ausgewiesen worden, das sich in Obhut der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg zu einem Wildnisgebiet entwickeln soll.  

An den Übergängen der Lieberoser Heide zum Spreewald, zum Schwielochseegebiet, dem Schlaubetal und dem Neißetal  haben sich Lebensräume mit großer biologischer Vielfalt in einer dünn besiedelten  Kulturlandschaft entwickelt. Reizvolle Ortschaften mit interessanter Geschichte und gelebtem Brauchtum bilden einen weiteren Mosaikstein dieser Landschaft, die sowohl für die Natur als auch für die Regionalentwicklung ein hohes Entwicklungspotential aufweist. 

Dieses Gebiet ist die Kulisse für eine Internationale Naturausstellung, die hier von Akteuren in der Region vorbereitet wird. Das Land Brandenburg will hier ein Landesmodellprojekt zur integrierten Entwicklung des ländlichen Raumes etablieren. Ein wichtiger Baustein für die Regionalentwicklung ist das Schloss Lieberose, das nicht nur den Sitz der Ausstellung zur I.N.A. beherbergen, sondern zu einem regionalen Ankerpunkt entwickelt werden soll.


Schloss Lieberose

Das Lieberoser Schloss soll in öffentlicher Nutzung bleiben! Wir brauchen dieses Herzstück der Stadt Lieberose als gemeinschaftllichen Ankerpunkt für die Entwicklung der Region. Deshalb hat sich hier ein Arbeitskreis gebildet, der nun ein qualifiziertes Nutzungskonzept mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit erarbeiten lässt. Damit wollen wir uns bei der nun anstehenden Veräußerung des Schlosses durch die Schlösser-GmbH bewerben.


Pressemitteilung vom Förderverein Lieberose e.V. / Arbeitskreis Schloss Lieberose

Schloss Lieberose als kulturellen Ankerpunkt entwickeln